INTERAKTIVES TOOL

Klimaschutz-Tool für Philanthropie

Klimaschutz-Lösungen interaktiv entdecken

Erkunden Sie fast 200 Lösungen, die Sie als Spenderin oder Spender unterstützen können, um klimaschädliche Treibhausgasemissionen zu senken. Unser interaktives Tool erleichtert Ihnen den Start Ihres Engagements für mehr Klimaschutz.

 

Sie möchten sich für den Klimaschutz engagieren, wissen aber noch nicht, wo Sie ansetzen sollen? Unser Klimaschutz-Tool bietet einen unkomplizierten Einstieg in die eigene Klimaförderstrategie – ganz gleich wie groß Ihr Budget und Ihre Fachkenntnisse in diesem Bereich sind. Gewinnen Sie einen ersten Einblick in die unterschiedlichen Ansätze zur Emissionsminderung, vertiefen Sie Ihre Kenntnisse zu einzelnen Themen und Lösungen, oder erkunden Sie zusätzliche Maßnahmen, falls Sie sich bereits für den Klimaschutz engagieren.

Was dieses Tool besonders macht? Es ist das erste interaktive Angebot speziell für Spenderinnen und Spender, die sich einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten zur Emissionsreduzierung verschaffen möchten. Das Tool überträgt technische Details in Möglichkeiten für philanthropisches Wirken, indem es klimapolitische Lösungen und Ziele direkt mit philanthropischen Hebeln verknüpft. Mithilfe von individuell anpassbaren Suchkriterien können Sie Ihre Auswahl an Klimalösungen gezielt treffen und so den Grundstein für Ihr Engagement im Klimaschutz legen.  

 

 

 

 

 

 

Climate Mitigation Tool for PhilanthropyPlease enable JavaScript in your browserin order to use the tool.

So funktioniert’s: Schritt für Schritt

 

Das digitale Tool besteht aus vier Kreisen, mit denen Sie sich schnell durch fast 200 Klimalösungen arbeiten können: 

Die inneren beiden Kreise widmen sich den Emissionsquellen, unterteilt in Sektoren und Systeme, der dritte Kreis zeigt Handlungsfelder auf, und der vierte Kreis präsentiert konkrete Lösungen (siehe ausführliche Beschreibung unten).  


Für jede Emissionsquelle stehen Lösungen bereit, die von der Philanthropie gefördert werden können. Alle Lösungen basieren auf den Maßnahmenlisten von Project Drawdown und Climatestrike Schweiz (mehr Informationen zur Methodik finden Sie in den Antworten der FAQ-Rubrik). Entwickeln Sie Ihr ganz persönliches Portfolio an Lösungen, indem Sie 1) stöbern und entdecken, 2) filtern und priorisieren und 3) Ihr eigenes Klimaphilanthropie-Netzwerk aufbauen. Weitere Einzelheiten zu jedem der drei Schritte finden Sie unten!

 

 

Emissionsquellen (Kreise 1-2)

Die Sektoren (Kreis 2) kategorisieren wirtschaftliche Aktivitäten, die Emissionen verursachen. Sie sind eine etablierte Beschreibung jener Produkte und Dienstleistungen, die direkt Treibhausgase emittieren. Philanthropisches Engagement im Bereich der Sektoren zeigt in der Regel eine direkte und oft messbare Wirkung. Sich auf die emissionsverursachenden Sektoren zu konzentrieren ist ein bewährter Ansatzpunkt für Spender, die einen Beitrag zur Emissionsreduzierung leisten wollen.    
Die Systeme (Kreis 2) bilden die Leitplanken für das gesellschaftliche Zusammenleben – sie bestimmen die Art und Weise, wie internationale Zusammenarbeit funktioniert, wie die Wirtschaft arbeitet und wie Demokratie gelebt wird. Anders als Sektoren emittieren Systeme nicht direkt Treibhausgase, vielmehr sind sie für die Funktionsweisen von Sektoren verantwortlich. Sie definieren die Wechselbeziehungen, Muster und Zielsetzungen der einzelnen Sektoren und haben damit auch Einfluss auf deren Emissionsbilanz. Systeme können einen sektorübergreifenden Wandel also entweder fördern oder behindern. Die Emissionsreduzierung mit einem systemorientierten Ansatz anzugehen, bedeutet, neue Verhaltensmuster, Rahmenbedingungen und Strukturen in allen Sektoren zu schaffen.    

Handlungsfelder (Kreis 3)

Die Handlungsfelder geben Orientierung. Sie zeigen auf, an welchen Stellschrauben Sie ansetzen können, und präzisieren, was konkretes Handeln in den einzelnen Sektoren und Systemen bedeutet.

 

Konkrete Lösungen (Kreis 4)

Bei den konkreten Lösungen handelt es sich um die einzelnen Interventionspunkte, an denen Sie aktiv werden können. Sie können unterschiedliche philanthropische Hebel in Bewegung setzen, mit denen Sie entsprechende Lösungen zur Emissionsminderung fördern können. Die Links unterhalb der Definitionen im innersten Kreis leiten Sie zu den Originalquellen Project Drawdown und Climatestrike Schweiz weiter. Dort finden Sie weitere Details zu den jeweiligen Lösungen und erfahren was diese erfolgreich macht. 

 

Schritt 1: Entdecken Sie Themen, die Ihnen am Herzen liegen 

Im ersten Schritt geht es darum, die verschiedenen Kreise zu erkunden – von innen nach außen. Bereits bestehende Interessen können dabei eine hilfreiche Orientierung bieten. 

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    Kreise 1-2: Erforschen Sie die emissions-produzierenden Sektoren oder die Systeme, die deren Arbeitsweise prägen. Mit Blick auf mögliche Förderstrategien ist festzustellen, dass Veränderungen in den Sektoren eine direkte und oft messbare Wirkung erzielen, während Systemveränderungen die Ursachen der Klimakrise anpacken.
  • Kreis 3: Die Handlungsfelder veranschaulichen, wie man von diesen großen, emissions-verursachenden Sektoren und übergreifenden Systemen zu gezielten Maßnahmen gelangt. Sie zeigen auf, was es wirklich bedeutet, die Nachfrage nach Ressourcen zu reduzieren, die Energiequellen zu ersetzen oder die Natur zu schützen.
  • Kreis 4: Auf der detailliertesten Ebene enthält das Tool fast 200 konkrete Lösungen zur Senkung der Emissionen. Sie decken ein breites Spektrum technischer und gesellschaftspolitischer Maßnahmen ab. Wie wirkungsvoll eine konkrete Lösung im Kampf gegen den Klimawandel ist, hängt dabei stark vom sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Kontext der jeweiligen philanthropischen Förderung ab.

 

Schritt 2: Legen Sie Schwerpunkte für Ihr Engagement fest 

Nachdem Sie sich einen Überblick über die Lösungen verschafft haben, ist es nun an der Zeit, Ihre Suche individuell anzupassen und Ihre Favoriten auszuwählen.

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    Filtern Sie Lösungen entsprechend ihrer philanthropischen Hebelwirkung: Wählen Sie einen der zehn Hebel aus, die von strategischen Gerichtsverfahren gegen unternehmerisches Miss-management bis hin zur Gestaltung neuer Narrative für einen gerechten Wandel reichen. Sobald Sie einen Hebel auswählen, werden passende Beispiele für geeignete Lösungen in den verschiedenen Sektoren und Systemen hervorgehoben. Wichtig zu beachten: Während die meisten Hebel – je nach Projektgestaltung – auf die meisten Lösungen angewendet werden könnten, hebt das Tool lediglich Beispiele hervor, für die sich der ausgewählte Hebel besonders anbietet. 
  • Speichern Sie Ihre Auswahl: Ein Doppelklick auf eine ausgewählte Lösung speichert diese in Ihrer persönlichen Merkliste auf der linken Seite des Bildschirms. Unabhängig von der Anzahl der ausgewählten Lösungen kommt es vor allem darauf an, zu erkennen, wo Sie angesichts Ihrer individuellen Interessen an Themen und Hebeln aktiv werden können. Das Setzen von Prioritäten bildet den Grundstein für die Entwicklung Ihrer eigenen Förderstrategie.

 

 

Schritt 3: Tauschen Sie sich aus und stärken Sie Ihr Netzwerk

Wie geht es nun weiter, nachdem Sie Ihre individuelle Auswahl an Lösungen zur Emissionssenkung festgelegt, angepasst oder geprüft haben?

Der entscheidende nächste Schritt: Der Austausch mit Gleichgesinnten und Expertinnen. Abgesehen davon, selbst aktiv zu werden, ist das Wichtigste, was Sie tun können, mit anderen darüber zu sprechen, wie Emissionen reduziert werden können. Der Austausch darüber, was sich bewährt, welche Herausforderungen auf dem Weg dorthin zu bewältigen sind und welche Hoffnungen Sie damit verbinden, kann andere dazu ermutigen, ebenfalls aktiv zu werden.

Neben dem gemeinsamen Austausch bietet die bereits bestehende Netzwerkinfrastruktur viele Möglichkeiten, Projekte und Organisationen zu finden, die zu den von Ihnen gewählten Lösungen und dem/den bevorzugten Hebel(n) passen.

Wir haben eine kurze Liste mit Ressourcen zusammengestellt, die Sie bei Ihren nächsten Schritten unterstützen! Wir empfehlen Ihnen auch, Ihre persönliche Liste favorisierter Lösungen zu speichern (über den QR-Code oder die Option "Link speichern"), sodass Sie sie bequem mit anderen teilen und auch selbst im Laufe Ihres Klima-Engagements immer wieder darauf zurückgreifen können.

 

 

Nächste Schritte für den weiteren Weg

 

Folgende Aktivitäten und Ressourcen unterstützen Sie auf Ihrem Weg zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen: 

  • ... wenn Sie noch mehr über interessante Lösungen und Ansätze in der Klimaphilanthropie, sowie über erfolgreiche Beispiele für wirkungsvolles Engagement erfahren möchten: Unser Leitfaden „Klimawandel – Wie jede Stiftung Teil der Lösung wird“ und unsere Publikation „Spotlight on Climate Funding Strategies" bieten dafür eine ideale Ausgangsbasis! 

  • ... um tiefer in die Grundlagen der Klimawissenschaften einzutauchen und Ihre eigene Klimastrategie weiterzuentwickeln: Melden Sie sich für unseren Onlinekurs Climate + Philanthropy: A Compact Learning Journey an! Mehr als 20 Branchenexpert:innen zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Förderaktivitäten, Ihren operativen Betrieb und Ihre Investitionen mit dem Klimaschutz in Einklang bringen und den Wandel in Ihrem Netzwerk vorantreiben können.

  • ... für einen schnellen Zugang zu geprüften Fördermöglichkeiten: Entdecken Sie das Portfolio unseres Climate Solutions Hub und unterstützen Sie handverlesene, hochwirksame Klimaprojekte, die Ihren persönlichen Interessen und Ihrer Förderstrategie entsprechen.

  • ... nutzen Sie die bereits bestehende Infrastruktur für Klimaphilanthropie, denn es gibt viele großartige Initiativen, die Sie auf Ihrem Weg unterstützen werden – so müssen Sie nicht ganz von vorne anfangen: Knüpfen Sie Kontakte zu Netzwerken, die sich bereits in der Klimaphilanthropie engagieren. Wenn Sie eine Stiftung vertreten, treten Sie dem International Philanthropy Commitment on Climate Change bei und bekunden Sie damit ganz offiziell Ihr Engagement für den Klimaschutz. 

  • ... Sie wünschen sich eine maßgeschneiderte Beratung, um Ihre ganz persönliche Klimaförderstrategie zu entwickeln und zu verwirklichen – ganz nach Ihren Bedürfnissen? Unser erfahrenes Team steht Ihnen gerne als Partner zur Seite und hilft Ihnen, die für Sie passendsten Projekte zu finden und Ihre Strategie und Vision umzusetzen. Unser Kollege Johannes Lundershausen verantwortet die Beratungsarbeit von Active Philanthropy und freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. 

Wir danken Project Drawdown und Climatestrike Schweiz für ihre großartige Arbeit. Die Table of Solutions von Project Drawdown und der Maßnahmenkatalog von Climatestrike Schweiz sind öffentlich zugängliche Quellen, die als Grundlage für die in unserem Klimaschutz-Tool verwendeten Datensätze dienen.

 

FAQ

 

In unseren FAQ finden Sie Antworten auf zentrale Fragen zu den Inhalten des Tools und zu seiner Entwicklung. Es ist ein lebendiges Dokument, das wir sukzessive ergänzen, wenn uns Rückmeldungen erreichen. 

 

 

 

Was ist die beste Lösung, um Emissionen zu verringern? 

Die ehrliche Antwort ist, dass es nicht die eine Lösung gibt. Alle hier vorgeschlagenen Maßnahmen sind nur als Teil einer umfassenderen Strategie wirksam, die eine Vielzahl von Lösungen umfasst, von denen jede für sich genommen nur zu einer schrittweisen Reduzierung führen kann. 

 

Warum ist das Potenzial der einzelnen Lösungen, Emissionen zu mindern, nicht quantifiziert?  

1) Obwohl die Quantifizierung des Reduktionspotenzials für einzelne Maßnahmen möglich ist, lassen sich solche Berechnungen nicht ohne weiteres aufeinander abstimmen. Gerade wenn sehr viele unterschiedliche Maßnahmen nebeneinander abgebildet werden sollen, sind Quantifizierungen oft unzureichend. Außerdem möchten wir Lösungen hervorheben, die realistisch sind und schnell umgesetzt werden können, und nicht solche, die ein hohes theoretisches Potenzial zur Emissionsreduzierung haben.

2) Mit dem Hauptaugenmerk auf das Emissionsminderungspotenzial wird von der Tatsache abgelenkt, dass es kein Patentrezept gibt. Der Klimawandel lässt sich am besten schnell bekämpfen, wenn wir viele Lösungen, so klein sie auch sein mögen, gleichzeitig umsetzen. Das größte Potenzial zur Kohlenstoffreduzierung verliert an Bedeutung, wenn wir erkennen, dass wir alle verfügbaren Lösungen umsetzen müssen.

3) Wenn wir die Emissionssenkungen verschiedener Lösungen quantifizieren, sprechen wir normalerweise über das Potenzial. Dies sagt jedoch nichts über die Wirksamkeit einer philanthropischen Intervention in einem konkreten Jahr und an einem bestimmten Ort aus. Eine eingehende Analyse der Kombination aus Zeitpunkt, Region, Hebel und Lösung ist erforderlich, um die (potenzielle) Wirkung einer philanthropischen Maßnahme tatsächlich zu bestimmen.

 

Warum sind Anpassungslösungen nicht enthalten? 

Es gibt zahlreiche Lösungen zur Verringerung der Emissionen (Mitigation) als auch zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels (Adaptation). Um einen leicht zugänglichen Überblick über Lösungen zu erstellen, haben wir beschlossen, diese beiden Themen zu trennen. Wir planen, ein separates Instrument für Klimafolgenanpassung zu entwickeln, sobald unsere Ressourcen dies zulassen.

 

Warum sind CCS-Technologien (Kohlenstoffbindung und -speicherung) nicht als Lösung enthalten?  

Die Technologie der Kohlenstoffabscheidung und -speicherung befindet sich derzeit in einem Entwicklungsstadium und ist noch nicht in großem Maßstab realisierbar. Abgesehen von den ungelösten technologischen Fragen wird auch noch über die Governance dieser Technologien diskutiert. Methodisch gesehen haben wir diese Art von Technologie ausgeschlossen, weil sie in den verwendeten Quellen nicht enthalten ist.

 

Warum haben Sie nur eine kleine Anzahl von philanthropischen Hebeln pro Lösung bestimmt? Ist es nicht so, dass alle Hebel für alle Lösungen relevant sind? 

Im Prinzip ist es möglich, die meisten Lösungen mit dem gesamten Spektrum philanthropischer Hebel anzugehen. Einige Hebel eignen sich jedoch eher für bestimmte Lösungen als für andere. Wir haben einen oder zwei Hebel pro Lösung ausgewählt, weil diese am ehesten zu der gewählten Lösung passen. Wir haben die Auswahl aus den Beschreibungen der Lösung durch Project Drawdown und Climatestrike Schweiz abgeleitet. Die Anwendung anderer Hebel auf dieselbe Lösung kann durchaus wirkungsvoll sein, kann aber eine größere Herausforderung darstellen, z. B. im Hinblick auf Skalierung, bereits bestehende Erfahrungen, auf die aufgebaut werden kann, oder bezüglich der Vielfalt der Akteure, die einbezogen werden müssten.

 

Wie wurden die Lösungen ermittelt und ausgewählt? 

 

Wir haben uns auf zwei Quellen konzentriert, welche zu den am besten verständlichen, öffentlich zugänglichen Katalogen konkreter Lösungen gehören. Dies sind a) die Table of Solutions von Project Drawdown (Stand: März 2021) und b) der Maßnahmenkatalog von Climatestrike Schweiz (Stand: März 2021). Die beiden Kataloge ergänzen sich insofern, als dass der erstere sich auf technische Maßnahmen zur Erreichung von Emissionsminderungszielen konzentriert, und der zweitere auf gesellschaftspolitische Maßnahmen. Darüber hinaus basieren die Lösungen von Project Drawdown auf konsolidierten Expertenszenarien für die Emissionsminderung, während die von Climatestrike Schweiz bottom-up durch öffentliche Beratungen entwickelt wurden. 

Mit der Weiterentwicklung des Tools werden wir weitere Lösungskataloge einbeziehen. Wenn Sie solche umfassenden Kataloge vorschlagen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. 

In einigen Fällen haben wir uns dazu entschieden, bestimmte Lösungen, die Teil der beiden oben genannten Kataloge sind, auszuschließen. Nachstehend finden Sie eine Auflistung jener Lösungen mit einer Erklärung, warum wir diese nicht aufgenommen haben. Alle von Project Drawdown beschriebenen Lösungen wurden in die “Sektoren” unseres Tools aufgenommen, mit Ausnahme von: 

 

  • “Building retrofitting” -> Diese Maßnahme umfasst Lösungen, die bereits als Einzelmaßnahmen enthalten sind (z. B. bessere Isolierung oder verbesserte Heiz- und Kühlgeräte).

Alle Lösungen aus den Kapiteln 2-6 von Climatestrike Schweiz wurden in die “Sektoren” des Tools aufgenommen, mit Ausnahme der folgenden, da diese zu spezifisch für den Schweizer Kontext sind:

  • ‘2.14 Ausbau der Rheinhäfen in Basel’  

  • ‘5.3 Versteigerung von PPAs (Power Purchase Agreements) für große EE-Anlagen’  

  • ‘9.12 Demokratische Rechte für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz’ 

Alle Lösungen von Climatestrike Schweiz aus den Kapiteln 1 und 7-12 wurden als Teil der "Systeme" unseres Tools aufgenommen, mit Ausnahme von: 

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    ‘1.1 Moratorium auf neue Infrastruktur bis 2030‘ -> im Tool unter „Sektoren“ aufgenommen 
  • ‘12.2 Nachhaltige Alternativen für den Tourismus’ -> diese Lösung ist zu sehr auf den alpinen Tourismus und den Skisport ausgerichtet 

  • ‘12.3 Rechtlicher Rahmen zur Unterstützung von Klimaflüchtlingen’ -> diese Lösung lässt den Link zur Emissionsreduzierung vermissen 

  • ‘9.1 Öffentliches Programm für grüne Jobs’ -> dies ist sektorübergreifend, aber nicht systemisch und eignet sich nicht für philanthropische Maßnahmen 

  • ‘9.10 Abschaffung der Pauschalbesteuerung’-> spezifische Lösung für den Schweizer Kontext – die Quelle besagt zudem ausdrücklich, dass es keine direkten Auswirkungen auf Emissionen gibt 

  • ‘9.4 Stärkung der Pflege’ -> keine direkte Verbindung zu Emissionsreduzierung, eher ein Anpassungsthema

  • ‘12.1 Schwerpunkt auf Prävention, Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Investitionen in das Gesundheitssystem’ -> keine direkte Verbindung zu Emissionsreduzierung, eher ein Anpassungsthema 

Wir haben einige Lösungen aus den beiden Quellen kombiniert, wenn diese sich auf dieselben Maßnahmen bezogen. Dazu gehören:

  • ‘3.4 Bestehende Gesetze und Bauvorschriften an netto null anpassen’ (Climatestrike Schweiz) + ‘Net-zero buildings’ (Project Drawdown) 
  • ‘Car-free cities’ (Project Drawdown) + ‘2.4 Autofreie Städte’ (Climatestrike Schweiz) 
  • ‘Walkable cities’ (Project Drawdown) + ‘3.11 Rahmenbedingungen für begehbare und lebenswerte "Städte der kurzen Wege" schaffen’ (Climatestrike Schweiz) 
  • ‘Distributed Solar Photovoltaics’ (Project Drawdown) + ‘5.2 Solarpflicht für geeignete Dächer’ (Climatestrike Schweiz) 
  • ‘Nutrient Management’ (Project Drawdown) + ‘6.30 Steuer auf Stickstoffeinsatz, der die Nachfrage der Pflanze übersteigt & Obergrenze für die Anwendung synthetischer Düngemittel‘ (Climatestrike Schweiz) 
  • ‘Utility-scale energy storage’ (Project Drawdown) + ‘5.6 Abschaffung sämtlicher Netzgebühren für Speichertechnologien’ (Climatestrike Schweiz) 
  • ‘5.7 Unterstützung für Solar- & Pv-Anlagen auf Freiflächen’ (Climatestrike Schweiz) + ‘Utility-scale photovoltaics’ (Project Drawdown) 
  • ‘High-speed rail’ (Project Drawdown) + ‘2.28 Ausbau von Alternativen zur Luftfahrt’ (Climatestrike Schweiz) -> Obwohl letzteres auch Maßnahmen für den öffentlichen Personennahverkehr umfasst, besteht das endgültige Ziel in der Förderung von Alternativen für den Fernverkehr. 
  • ‘System of rice intensification’ + ‘improved rice production’ -> zwei Lösungen von Project Drawdown mit signifikanten Überscheidungen. 
  • ‘6.18 Verbesserung der Rechte und Arbeitsbedingungen von Landwirt*innen’ + ‘6.19 Mehr Arbeitsplätze im Agrarsektor’ -> zwei Lösungen von Climatestrike Schweiz mit signifikanten Überscheidungen. 
  • ‘6.29 Förderung der Low-Input-Landwirtschaft’ (Climatestrike Schweiz) wurde ausgeschlossen, da andere Lösungen diesen Ansatz konkreter darstellen (e.g. Project Drawdown’s ‘Managed grazing’ or ‘Perennial staple crops’). 
  • ‘Plant rich diets’ (Project Drawdown) wurde ausgeschlossen da die dahinterstehenden konkreten Ansätze besser in anderen Lösungen dargestellt sind, z.B. ‘6.12 Steuern auf Lebensmittel tierischen Ursprungs’ und ‘6.27 Alternativen zu tierischen Proteinen fördern’ (beide Climatestrike Schweiz). 

 

Kontakt

 

Bei Fragen oder Anmerkungen zum Tool wenden Sie sich bitte an Johannes Lundershausen.